Himmel und Herz
Ein ganzer Himmel war mir einst beschieden,
Als deinen schönen Leib mein Arm umfangen;
Der Frühling blühte, und die Lerchen sangen,
Und in dies heiße Herz ergoß sich Frieden.
Heinrich Leuthold (1827 - 1879)
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Ein ganzer Himmel war mir einst beschieden,
Als deinen schönen Leib mein Arm umfangen;
Der Frühling blühte, und die Lerchen sangen,
Und in dies heiße Herz ergoß sich Frieden.
Heinrich Leuthold (1827 - 1879)
Die meisten Frauen sind darum so wenig empfänglich für Freundschaft, weil sie reizlos ist, wenn man die Liebe erlebt hat.
François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680)
Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht.
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.
Du tratst aus meinem Traume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich Eines
Im andern ganz verlor.
Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfließen in Eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.
Friedrich Hebbel
Wie Dir geschah, so solls auch mir geschehn,
Nur wo Du hinkamst, will auch ich hingehn:
Ich will ins Licht nur, wirst im Licht Du sein,
Bist Du in Nacht, so will ich in die Nacht,
Bist Du in Pein, so will ich in die Pein.
Von Dir getrennt hab ich mich nie gedacht,
Zu Dir, zu Dir will ich allein, allein!
Justinus Kerner